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Seit über 10 Jahren berichten wir hier von unserer Arbeit, unserem Leben als Familie, von Kuriosem und Verwunderlichem, von dem, was wir mit Gott erleben und manchmal auch einfach von unserem "ganz normalen" Alltag, der uns oft genug überrascht...

Wer stöbern möchte, was wir in den letzten Jahren getan haben, findet das gesamte Archiv der letzten Jahre über die Buttons am Seitenende. Viel Spaß!

 

21. Januar: Ausflug zu Johnny's Geburtstag
Vor ein paar Tagen feierte Johnny seinen 12. Geburtstag. Der Kleine ist ganz schön groß geworden - und meine Haare sind weniger geworden wenn ich das Bild so sehe... Weil hier immer noch Weihnachtsferien sind, sind eigentlich alle Kumpels von Johnny in ihren Heimatdörfern und es ist ziemlich langweilig für unsere Kids im Moment. Also haben wir die Jugendlichen vom Jugendkreis eingeladen und sind mit ihnen und unseren Kids zusammen auf Rara, die kleine Ausflugsinsel hier ganz in der Nähe gefahren. Es war immer wieder schlechtes Wetter in den vergangenen Tagen, aber heute war's richtig super und wir hatten jede Menge Spaß! Für mich war's ne schöne Abwechslung vom Dissertation schreiben, was mich sonst gerade zeitlich ziemlich in Anspruch nimmt. Aber sonntags mach ich frei. Ich freu mich gerade auf jeden Sonntag!

7. Januar: Gottesdienst in Lorengau, Essen mit Flüchtlingen
Nach Weihnachten haben die meisten Pastoren frei und der Pastor der Gemeinde in der Stadt bat mich, ihn heute im Gottesdienst in Lorengau zu vertreten. Das habe ich gern gemacht. Ich sprach darüber, dass wir gemeinsam unterwegs sind, aufeinander Acht haben sollen und vor allem denen, die straucheln oder gefallen sind, wieder aufhelfen sollen, sodass wir alle gemeinsam am Ziel ankommen. Eigentlich wollten einige Flüchtlinge zu uns in die Gemeinde auf unserer Station kommen, aber als ich sie mit Yvonne dann hinten in der Stadtkirche sitzen sah, habe ich ab und zu ein paar Sätze in Englisch in die Predigt einfließen lassen. So haben alle etwas verstanden.

Anschließend haben wir bei uns zu Hause zusammen gekocht. Fisch so zubereitet wie in Sri Lanka - der eine junge Mann hat's richtig drauf mit Kochen und es hat lecker geschmeckt!

31. Dezember: Silvester
Die letzten Jahre war Silvester so langweilig, dass wir oft schon lange vor Mitternacht ins Bett sind. Aber heute Mittag haben wir spontan die Jugendlichen vom Jugendkreis eingeladen, heute Abend zu uns zu kommen. Wir dachten, bei uns sind sie besser aufgehoben, wie wenn sie sonst irgendwo rumhängen. Also waren wir eine nette Gruppe: Karten spielen, Andacht, Singen und dann - völlig überraschend - Feuerwerk anschauen! In der Stadt wurde dieses Jahr Feuerwerk verkauft und anscheinend haben Leute auch hier für so etwas Geld...

24.+25. Dezember: Weihnachten
Gestern, am Heiligabend, hatten wir drei Flüchtlinge aus Sri Lanka bei uns zu Gast. Wir kennen sie schon einige Zeit. Sie kommen immer wieder vorbei und es hat sich ein richtig nettes Verhältnis entwickelt. Wir haben auch noch zwei Männer aus Bangladesch eingeladen, die in Lorengau einen kleinen Laden besitzen. Sie konnten leider nicht lange bleiben, weil sie zurück in ihren Shop mussten. Unsere Freunde aus Sri Lanka blieben, bis ich sie nach dem Heiligabendgottesdienst wieder zurück gebracht habe. Uns ist heute übrigens etwas Peinliches passiert: Wir waren so darauf fixiert, dass wir für die Flüchltinge, die überwiegend moslemischen Hintergrund haben, keine Schweinefleisch kochen, wenn wir sie zum Essen einladen. Also hatte Yvonne ein leckeres Rindergoulasch zubereitet. Dumm nur, dass wir nicht beachtet hatten, dass mindestens einer von den Dreien aus Sri Lanka Hindu ist und deshalb kein Rindfleisch isst... Er nahm's nicht tragisch und hat etwas anderes gegessen. Aber wir hätten uns fast in den Hintern gebissen, dass uns so etwas nach so vielen Jahren in anderen Kulturen passiert. Aber wir haben auch gelernt, dass Beziehungen, in denen echtes Interesse und Zuwendung da ist, auch solche Schnitzer aushalten.

Heute waren wir in einem der Flüchtlingscamps zu einem Gottesdienst. Es war nicht leicht, überhaupt reinzukommen, aber nach einigen Telefonaten hatte ich den richtigen Mann am Handy, der uns die Genehmigung erteilt hat. Die Flüchtlinge haben sich gefreut. Da haben einige richtig Interesse am christlichen Glauben; andere sind einfach nur für jede Abwechslung dankbar. Uns war wichtig, von der Freude zu weiterzusagen, die Jesus auch in schwierigen Situationen gibt. Er hat ja bewiesen, dass er gerne bei denen ist, die es nicht leicht haben im Leben und in ihre Dunkelheit Licht bringen kann!

19. Dezember: Examen bestanden!
Das war die Nachricht, auf die ich die letzten Tage gewartet habe - also,  das mit dem Examen hat hingehauen. Yes!

Ich bin seit gestern auch wieder zurück auf Manus. Nachdem wir jetzt einige Wochen getrennt waren, haben wir uns alle riesig gefreut, uns wieder zu sehen. Und die family hat sich über die guten Sachen gefreut, die ich aus der großen Stadt mitgebracht hab :-)

16.+17. Dezember: "Friedenskind" auf dem Markt und im Gefängnis
Während ich weg war, hat Yvonne mit vielen Jugendlichen zusammen das Musical "Friedenskind" einstudiert. Sie hatte es schon einmal vor einigen Jahren mit einigen von hier aufgeführt und das kam so gut an, dass einige sie baten, es nochmals einzustudieren und aufzuführen. Ich war noch unterwegs und konnte nicht dabei sein, aber gestern war die Gruppe auf dem Markt und heute dann im Gottesdienst. Gestern, auf dem Markt, blieben viele Leute stehen und haben zugehört. Heute im Gefängnis war die Aufführung in den Gottesdienst integriert. Pomeh Kambou, einer unserer aktivsten ehrenamtlichen Mitarbeiter, der sehr oft im Gefängnis Gottesdienste hält, rief nach der Predigt auf, sein Leben mit Gott in Ordnung zu bringen und sich ihm zuzuwenden. Zwei Gefangene haben daraufhin öffentlich gesagt, dass sie ein Leben mit Gott beginnen wollen. Sie haben öffentlich ihre Sünden bekannt und Gott gebeten, ihnen zu vergeben und ihnen die Kraft zu geben, ein neues Leben zu beginnen. Was eine Freude! Es ist schön mitzubekommen, wenn Gott Menschen anspricht und sie sich von ihm erreichen lassen!

5.-7. Dezember: Examen
Ich bin gleich am Tag nach der Graduierung an der Bibelschule nach Port Moresby geflogen, um noch zwei Wochen zur Vorbereitung auf mein Examen fürs Doktorstudium zu haben. In Manus ist einfach zu viel los, es gibt zu viel zu tun und auch wenn es bedeutete, von der Familie weg zu sein, waren die letzten zwei Wochen hilfreich um über die drei Fächer, in denen ich Examen hatte (Missiologie, kontextuelle Theologie und Anthropologie), nochmals drüber zu gehen. Von Di. bis heute war's dann soweit: Dreimal drei Stunden das aufschreiben, was ich in den letzten Jahren gelernt habe. René Bredow, unser Teamleiter, hatte die Aufsicht. So musste ich nicht zum Examen in die USA fliegen. Der Nachbar ist gerade am Renovieren - irgendwie vertragen sich Betonmischmaschine und Bohrhammer nicht so toll mit Hochkonzentration, aber es lief trotzdem ganz gut. Die Ergebnisse sollten eigentlich innerhalb einer Woche kommen. Also übe ich mich eben noch in Geduld bis ich
weiß, ob es gereicht hat.

19. November: Graduierung an der Bibelschule
Heute war Graduierung an der Bibelschule. Zehn Studenten beenden ihre Ausbildung. Es ist immer ein besonderer Tag, wenn wir Studenten losschicken können, um sich in der Gemeindearbeit mit einzubrignen. Nicht alle werden als hauptamtliche Pastoren eingesetzt werden; zumindest nicht gleich. Aber alle haben etwas gelernt über die Zeit, in der sie bei uns waren, was sie vor Ort zur Ehre Gottes, zum Bau der Gemeinde und zur Hilfe für die Menschen einbringen können. Neben dem, was die Studenten theologisch mitbekommen, darf man nicht unterschätzen, dass die Studenten während ihrer Bibelschulausbildung charakterlich geformt werden, aber auch lernen Dinge zu durchdenken, Texte zu lesen und zu verstehen und Verantwortung zu übernehmen. Wer seine Zeit bei uns gut nutzt, geht als reiferer Mensch wieder von hier weg. Wir wünschen uns sehr, dass Gott diese jungen Leute segnet, sie in sein Handeln hier in PNG mit einspannt und sie zum Segen und zur Bereicherung für diejenigen werden, denen sie dienen werden.

Für uns an der Bibelschule stehen jetzt die großen Ferien an. Erst Ende Januar geht es weiter. Ich fliege morgen nach Port Moresby, wo ich noch zwei Wochen konzentriert lesen und dann vom 5.-7. Dezember die Examen für mein Doktorstudium schreiben werde. Den Großteil der übrigen Zeit bevor das neue Schuljahr beginnt, werde ich dann dem Schreiben der Dissertation widmen. Mit viel "Ferien" ist's also in den "Großen Ferien" nichts...

6.+7. November. Interviews zur Situation der Flüchtlinge auf Manus
Neuland für mich: Über Flüchtlinge kam der Kontakt mit einem Reporter von ABC News in Australien zustande. Er ist gerade in Manus, um über das geschlossene Flüchtlingslager zu berichten, in dem nach wie vor hunderte Männer ausharren in der Hoffnung, dass sich für sie etwas zum Guten ändert. Er hat mich gestern interviewt. Das Interview wird am Sonntag in Australien in einer wichtigen Nachrichtensendung ausgestrahlt. Heute kam dann gleich eine Gruppe von Menschenrechtsaktivisten. Auch sie wollten ein Interview. Wir möchten uns auf der einen Seite für die Flüchtlinge einsetzen, auf der anderen Seite aber auch vermitteln, dass die Menschen in Manus nicht alle nur darauf warten bis ein Flüchtling um die Ecke kommt, um über ihn herfallen zu können. Das wird in der Presse teilweise so dargestellt. Wirklich viele, besonders Christen, tun ihr Möglichstes um den Flüchtlingen freundlich zu begegnen. Nach dem Gottesdienst am Sonntag habe ich gehört, dass einige mit ihrem Boot vom Meer aus Nahrumgsmittel ins Lager gebracht haben. Oft ist die Realität vielschichtiger als man sie aus einem bestimmten Blickwinkel wahrnimmt. Wenn wir durch die Interview helfen können, dass Menschen ein klareres Bild bekommen und den Flüchtlingen geholfen wird, dann machen wir bei so etwas natürlich mit!

3. November. Leiterwechsel in der ECOM
Bei der Kirchenkonferenz Ende September wurde die neue Leitung der ECOM für die nächsten drei Jahre gewählt. Heute haben die neuen Leiter offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Der bisherige Kirchenpräsident und sein Stellvertreter haben Ordner und Konten übergeben und gesagt, dass ihnen wichtig ist, dass der Übergang sauber stattfindet. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein; ist es aber allzu oft nicht. So sind wir froh, dass das dieses Mal gut gelaufen ist. Bitte begleitet die neuen Leiter im Gebet. Gabriel Pondrun ist der neue Kirchenpräsident, Timothy Kundrake der neue Generalsekretär und Superintendent bleibt Peter Sotil.

2. November. SKANDAL! Wir dürfen Flüchtlingen nicht helfen
Am 31. Oktober um 17:00 Uhr wurde das Flüchtlingslager hier in Manus offiziell aufgelöst. Das heißt, ab da hat sich Australien zurückgezogen, der Strom wurde abgeschaltet und die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln eingestellt. Die Flüchtlinge sollen in halbfertige neue Unterkünfte näher an der Provinzhauptstadt Lorengau ziehen. Aber etwa 600 Männer weigern sich. Sie wollen nach über vier Jahren - die meiste Zeit davon hinter Gittern - endlich eine gute und permanente Lösung. Als wir gestern einigen eine SMS geschickt haben, kamen Mitteilungen zurück wie "Wir haben hier kein Essen mehr", "Wir sind am Verhungern!" Wir kennen einige der Flüchtlinge seit längerem. Sie tun uns leid und wir finden, wie es skandalös, wie die australische Regierung vor der Verantwortung drückt. Heute haben wir Essen gekauft und sind zu dem Lager gefahren, das in einer Militärbasis integriert ist. "Sorry, aber ich kann euch hier nicht reinlassen!" sagte der Soldat am Eingang. "Wir wollen den hungernden Leuten etwas zu Essen vorbeibringen!" entgegneten wir. Antwort: "Wenn wir das zulassen, dann verlassen sie das Lager nicht!" Man will die Leute also gezielt aushungern. Da fehlen uns die Worte. Wir sind mit unserem Essen wieder umgekehrt. Ein kleines Solarladegerät konnten wir später über andere Leute reinschmuggeln, sodass die Flüchtlinge wenigstens ihre Handys laden und mit der Außenwelt in Kontakt bleiben können. Wir haben den Eindruck, dass es für uns gerade dran ist, nicht nur zu beten, sondern etwas zu tun, um die Liebe Gottes zu den Menschen zu zeigen und ein Zeichen zu setzen gegen die menschenunwürdige Behandlung der Menschen, die zum Teil schon Unsägliches durchgemacht haben in ihrem Leben.

27.-29. Oktober. "Meinem Freund gehört 'ne Insel!"
Peter Kanawi, einer unserer Gemeindeleiter an der Südküste von Manus, ist stolzer Besitzer von Ndrova - einer wunderschönen Insel etwa 15 Minuten mit dem Boot von seinem Dorf Mbunai entfernt. Er hat schon vor langer Zeit angeboten: "Wenn ihr die Insel mal für ein Camp oder einen Ausflug braucht, kommt nur! Sie gehört Gott; ich schaue nur danach!" Diese Einladung haben wir mit dem Jugendkreis von unserer Station übers Wochenende angenommen und es nicht bereut! Nachdem wir am Donnerstag noch überlegt haben, das Camp wegen schlechten Wetters abzusagen, sind wir am Freitag dann doch gefahren und hatten eine super Zeit zusammen. Es ist herrlich zu sehen, wie die Jugendlichen Verantwortung übernehmen, wachsen, aufeinander achten und dabei noch riesigen Spaß haben! Zu Ende gegangen ist das Camp dann heute mit einem Gottesdienst in Mbunai, den die Jugendlichen mitgestaltet haben. Ich durfte predigen und einige Achtklässler, die kommende Woche ihre Prüfungen schreiben, segnen und Gott und seiner Hilfe anbefehlen. Diese Prüfungen sind von großer Bedeutung, weil sich an den Ergebnissen entscheidet, ob die Schüler zur Highschool gehen können oder nicht. Heute Mittag ist dann das Wetter auch wieder ziemlich schlecht geworden, aber so lange wir's gebraucht haben, hat's gepasst. Ein fettes Danke an Gott und an Peter für die Insel!

19. Oktober: Unterricht "Praxis der Gemeindearbeit"
An der Bibelschule läuft das letzte Quartal. Ende November endet das Schuljahr und einige der Studenten werden graduieren. Die msiten der praktisch-theologischen Fächer unterrichten meine einheimischen Kollegen, die mehr Erfahrung in der Gemeindearbeit in PNG haben, aber vor einigen Jahren haben wir das Fach "Grundlagen der Gemeindearbeit" eingeführt und das unterrichte ich jetzt zum zweiten Mal. Wir denken darüber nach, wen wir mit unseren Gemeinden eigentlich erreichen, was wir wollen, wie man Predigtthemen festlegt, wie man als Pastor mit ehrenamtlichen Mitarbeitern zusammenarbeiten kann und wie man mit Geld umgeht. Über die Jahre habe ich beobachtet, dass vieles in den Gemeinden schläfrig ist und aus Routine geschieht. Einige Gemeinden denken aktiv nach vorne, aber viele müssen in diese Prozesse noch einsteigen. Ich wünsche mir sehr, dass unsere Studenten frischen Wind in die Gemeinden bringen, in denen sie sich in Zukunft einbringen werden. Dieses Fach soll sie darauf vorbereiten.

14. Oktober: Kurze Unterbrechung vom Lesen
Morgen bin ich mit Predigen hier in Lugos dran. Ich mach das eigentlich richtig gerne. Dieses Mal war ich froh, dasss ich mit der Vorbereitung zügig fertig war, weil sich die Gedanken schon im Lauf der Woche geformt haben. Mir sitzt mein Examen Anfang Dezember im Nacken. Im Büro stapeln sich die Bücher, die ich mir irgendwie noch reinziehen sollte, bevor ich in die Prüfungen gehe. Neben dem Unterricht und Lesen läuft gerade nicht allzu viel. Das wird jetzt noch ne Weile so gehen. Nach den Examen will ich zügig meine Doktorarbeit schreiben. Wenn alles läuft wie geplant, sollte kurz nach Ostern der Spuk erst einmal vorbei sein und das Leben wieder normaler werden. Auch wenn es eine Herausforderung ist, Arbeit und Studium zu verbinden, ist es eine gute Kombination. Bei manchen, was man da so überlegt und schreibt, fragt man sich dann automatisch: Passt das so auch in der Praxis? Macht das Sinn? Ist das umsetzbar?

7. Oktober: Einsatz des Jugendkreises im Gefängnis
Yvonne war heute mit dem Jugendkreis zum Gottesdienst im Gefängnis. Das Gefängnis ist ein sehr "frommer" Ort. Manchmal hört man Singen, wenn man vorbeifährt; es gibt häufig Andachten und verschiedene christliche Gruppen wechseln sich damit ab, sonntags Gottesdienst zu halten. Unsere Jugendlichen hatten ein Anspiel einstudiert, die Bläsergruppe wurde wiederbelebt (Lea, unsere Lernhelferin, spielt toll Trompete) und einer meiner Lehrerkollegen von der Bibelschule hat die Predigt gehalten. Es ist richtig schön zu sehen, wie unsere Jugendlichen motiviert sind, selbst etwas zu tun und sich mit einzubringen.

1. Oktober: YWAM-Team auf Manus
Gerade ist ein Team von "Youth with a Mission" (Jugend mit einer Mission) bei uns hier in Manus. Sie besuchten in den letzten Monaten eine Kurzbibelschule in Neuseeland und sind jetzt für ein paar Wochen hier bevor sie dann nach Indonesien weiterreisen. Ein paar Tage bevor sie kamen, kam die Anfrage, ob sie unser Gästehaus benutzen könnten. Das lief recht spontan, aber die jungen Leute sind gut drauf und werden in einige Gemeinden gehen, um dort Einsätze zu machen. Der Jugendreferent der ECOM ist mit ihnen gemeinsam unterwegs. Heute haben wir sie zum Kaffeetrinken eingeladen und ein bisschen von unseren Erfahrungen hier erzählt. Schön, dass es junge Leute gibt, die ihr Leben Jesus zur Verfügung stellen und mit ihm unterwegs sein wollen! Wir hoffen, dass ihr Einsatz für viele unserer Jugendlichen auf Manus zur Ermutigung wird, selbst aktiv zu werden und mit und für Jesus etwas zu wagen.

 

 

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